Es waren einmal zwei Enten, die lebten an einem See. Obwohl sie täglich auf dem See schwammen und nach Essen suchten, bemerkten sie nicht, wie einsam sie doch waren. Sie schwammen aneinander vorbei ohne dem anderen auch nur einen Blick zu widmen, zu tief waren sie in ihrer eigenen Welt und ihren eigenen Gedanken versunken.
Die eine Ente wurde auch als “Entenmama” bezeichnet, da sie als weibliche Ente einmal die Aufgabe besitzen würde, Eier zu legen und Mutter zu sein. Ihr braunes Gefieder glänzte besonders schön in der Sonne und jeder der sie betrachtete, beneidete sie insgeheim, da ihre Zeichnung so klar und deutlich war, wie kaum eine andere.
Ganz besonders gerne ging die Ente an Land und watschelte am Ufer des Sees entlang um sich bewundern zu lassen. Nicht nur von vorne, nein auch von der Seite und von hinten sollten alle sie sehen.
Um die zweite Ente nicht zu vergessen, auch sie wurde von allen bewundert und liebte es angehimmelt zu werden. Sie trug den Namen “Entenpapa”, denn er war nicht nur die schönste männliche Ente am gesamten See. Es dachte auch jeder, dass er einmal die besten Kinder erzeugen würde, die alle anderen in den Schatten stellten.
Diese Beiden stolzen und fallen bewunderten Enten, die nichts interessierte als ihre eigenen Welt, in der sie mehr bewundert wurden als alle anderen. Begannen sich irgendwann nach etwas neuem zu sehnen. Entenpapa fühlte sich einsam und fragte sich, was ihm wohl fehlen würde.
Ebenso erging es Entenmama, die jedoch etwas klüger als Entenpapa war und begriff, dass sie jemanden an ihrer Seite brauchte.
Fortsetzung folgt….
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